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KI-Entwicklung · B2B

KI-Anwendungen im B2B: schneller anbieten, sauberer katalogisieren, besser beraten

Im B2B entscheiden Tempo und Genauigkeit: Angebote auf komplexe Anfragen, technische Produktdaten für tausende Artikel, Kunden mit individuellen Preisen und Konditionen. Wir entwickeln KI-Anwendungen, die genau diese Abläufe beschleunigen und direkt mit ERP, PIM und Shop arbeiten.

Warum B2B besonders von KI profitiert

B2B-Prozesse sind oft wissens- und dokumentenlastig. Anfragen kommen als PDF, E-Mail oder Ausschreibung, Produkte haben dutzende technische Merkmale, und jeder Kunde hat eigene Preise, Rahmenverträge und Lieferbedingungen. Das Wissen, um darauf schnell und richtig zu reagieren, steckt in Datenblättern, früheren Angeboten, dem ERP und den Köpfen erfahrener Mitarbeitender.

Genau hier sind Sprachmodelle stark: Sie lesen unstrukturierte Dokumente, gleichen sie mit strukturierten Daten ab und formulieren daraus Ergebnisse, die ein Mensch prüft. Der Unterschied zwischen einem hilfreichen Werkzeug und einer Spielerei liegt in der Anbindung. Eine B2B-Anwendung muss Artikelstamm, Kundenpreise und Verfügbarkeiten kennen, sonst bleibt sie bei allgemeinen Texten stehen.

Wir bringen dafür zwei Dinge mit: Erfahrung mit B2B-Commerce, ERP-Schnittstellen und Shopware-B2B-Projekten und die Entwicklung von KI-Anwendungen, die mit genau diesen Systemen arbeiten.

Typische KI-Anwendungen im B2B

Jede Anwendung arbeitet mit deinen Daten und endet mit einem Prüfschritt, wo es darauf ankommt.

  • Angebotsassistent

    Liest Anfragen aus E-Mail oder PDF, ordnet Positionen Artikeln zu, zieht Kundenpreise aus dem ERP und erstellt einen prüffertigen Angebotsentwurf.

  • Ausschreibungen auswerten

    Prüft Leistungsverzeichnisse gegen das Sortiment, markiert Abweichungen und schlägt Alternativen vor.

  • Produktdaten & Kataloge

    Extrahiert Merkmale aus Datenblättern, vereinheitlicht Attribute im PIM und erstellt Texte und Übersetzungen für Katalog und Shop.

  • Technische Beratung

    Ein Assistent im Kundenportal oder Shop beantwortet Fragen zu Eignung, Kompatibilität und Normen auf Basis deiner Unterlagen.

  • Bestellungen verarbeiten

    Bestellungen per E-Mail, Fax-PDF oder Excel automatisch erfassen, prüfen und ins ERP übertragen.

  • Vertrieb & Außendienst

    Kundenhistorie, offene Angebote und passende Produkte vor dem Termin zusammenfassen, Besuchsberichte ins CRM übertragen.

Beispiel: vom Anfrage-PDF zum Angebotsentwurf

Ein Großhändler erhält täglich Anfragen als PDF oder E-Mail, oft mit Herstellerbezeichnungen, eigenen Artikelnummern des Kunden oder freien Beschreibungen. Bisher tippt der Innendienst jede Position ab, sucht passende Artikel und rechnet Konditionen nach.

Eine KI-Anwendung übernimmt die Vorarbeit: Sie liest das Dokument, erkennt die Positionen, sucht per semantischer Suche passende Artikel im Sortiment, zieht Preise und Verfügbarkeiten aus dem ERP und legt einen Angebotsentwurf an. Unsichere Zuordnungen markiert sie, statt zu raten. Der Innendienst prüft, korrigiert und versendet. Jede Korrektur wird gespeichert und verbessert die nächsten Zuordnungen.

Technisch kombiniert eine solche Lösung Dokumentenverarbeitung, eine Vektorsuche über den Artikelstamm, Schnittstellen zum ERP und einen klaren Freigabe-Schritt nach dem Prinzip Human-in-the-Loop.

Integration: ERP, PIM, CRM und Shop

B2B-Anwendungen entfalten ihren Wert erst, wenn sie mit den führenden Systemen sprechen. Wir binden Warenwirtschaft und ERP, PIM, CRM und Shopsysteme wie Shopware über deren Schnittstellen an, bei Bedarf über eine Middleware oder Workflows in n8n. Kundenpreise und Konditionen kommen immer aus dem führenden System, nicht aus dem Sprachmodell.

Rechte werden aus den angebundenen Systemen übernommen: Ein Vertriebsmitarbeiter sieht nur die Kunden und Preise, die er auch im CRM sieht. Jede Aktion wird protokolliert, und kritische Schritte wie das Versenden eines Angebots bleiben beim Menschen.

So entsteht deine B2B-Anwendung

  1. Schritt 1

    Prozessaufnahme

    Wir begleiten den Ablauf mit echten Beispielen und legen fest, welche Schritte die KI übernimmt und wo geprüft wird.

  2. Schritt 2

    Prototyp mit echten Dokumenten

    Ein Prototyp verarbeitet einen Satz echter Anfragen, Datenblätter oder Bestellungen. Die Trefferquote zeigt, ob der Ansatz trägt.

  3. Schritt 3

    Integration & Freigabe-Workflow

    Anbindung an ERP, PIM, CRM oder Shop, Oberfläche für die Prüfung und Protokollierung.

  4. Schritt 4

    Betrieb & Lernen

    Monitoring, Auswertung der Korrekturen und laufende Verbesserung der Zuordnungen.

Häufige Fragen zu KI im B2B

Welche B2B-Prozesse eignen sich am besten für KI?

Prozesse mit vielen Dokumenten und wiederkehrender Zuordnungsarbeit: Angebote, Ausschreibungen, Bestellungen, Produktdatenpflege und technische Kundenanfragen.

Erfindet die KI Preise oder Artikel?

Nein, wenn sie richtig gebaut ist. Preise, Konditionen und Artikel kommen aus ERP und PIM. Die KI ordnet zu und formuliert, und unsichere Zuordnungen markiert sie zur Prüfung.

Funktioniert das mit unserem ERP?

In der Regel ja, sofern das ERP eine Schnittstelle bietet oder Daten exportieren kann. Wir prüfen die Anbindung im ersten Schritt.

Wie genau muss die KI sein, damit es sich lohnt?

Sie muss nicht fehlerfrei sein. Schon wenn ein Großteil der Positionen korrekt vorbereitet ist und der Rest markiert wird, spart der Innendienst viel Zeit. Die Trefferquote messen wir im Prototyp.

Wie lange dauert ein Projekt?

Ein Prototyp mit echten Dokumenten dauert typischerweise wenige Wochen, die produktive Integration hängt von Anzahl und Zustand der angebundenen Systeme ab.

Welcher B2B-Prozess kostet dich am meisten Zeit?

Schick uns ein paar echte Beispiele, etwa Anfragen oder Datenblätter. Wir zeigen dir, was eine KI-Anwendung daraus machen kann.