KI-Kompetenz-Training: Dein Team arbeitet mit KI – sicher, produktiv, nachweisbar
Seit Februar 2025 verlangt Art. 4 der KI-Verordnung, dass Beschäftigte KI-Systeme kompetent nutzen. Wir schulen Marketing, Vertrieb, Service und Backoffice praxisnah an euren eigenen Aufgaben – an einem Tag, mit dokumentierter Teilnahme.
Geschulte Anwender sind das Nadelöhr – nicht die Technik
Unternehmen suchen händeringend Leute, die mit KI umgehen können. Eine Handelsblatt-Auswertung von Indeed-Daten (September 2026) zeigt: Gesucht werden vor allem geschulte Anwender in Marketing und Vertrieb, nicht nur Entwickler. Der Arbeitsmarkt gibt diese Profile kaum her. Der schnellste Weg ist deshalb, das eigene Team zu befähigen.
Dazu kommt die Pflicht: Art. 4 der EU-KI-Verordnung verlangt seit dem 2. Februar 2025 von jedem Unternehmen, das KI einsetzt, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei seinen Beschäftigten. Ein eigenes Bußgeld ist dafür nicht vorgesehen, fehlende Schulung gilt aber als Organisationsverschulden und wiegt bei anderen Verstößen schwerer. Seit August 2026 überwacht die Bundesnetzagentur die Einhaltung.
Das KI-Kompetenz-Training verbindet beides: Dein Team lernt an den eigenen Aufgaben, wie es mit ChatGPT, Claude, Copilot und Co. schneller und sicherer arbeitet – und du hast am Ende eine saubere Dokumentation.
Typische Auslöser: Einzelne nutzen ChatGPT privat, im Unternehmen gibt es weder Regeln noch Standards. Kundendaten landen in Tools, deren Datenschutz niemand geprüft hat. Die Geschäftsleitung will KI-Produktivität sehen, das Team weiß nicht, wo es anfangen soll. Oder ihr braucht für Art. 4 eine belastbare Dokumentation, dass geschult wurde.
Das nimmt dein Team mit
Kein Theorie-Vortrag, sondern Arbeitsweisen, die am nächsten Tag im Alltag funktionieren.
Sichere Arbeitsweise
Klare Regeln: Welche Daten dürfen in welches Tool, wie werden Ergebnisse geprüft, wo bleibt der Mensch verantwortlich.
Prompts für den Alltag
Eine Prompt-Bibliothek für eure echten Aufgaben – Produkttexte, Angebote, Kundenantworten, Auswertungen.
Dokumentation für Art. 4
Teilnahmebescheinigung mit Inhalten, Dauer und Teilnehmenden – als Baustein für deine interne Dokumentation nach Art. 4. Ein amtliches Zertifikat gibt es nicht, das verlangt die Verordnung auch nicht.
Module nach Abteilung
Jedes Training wird aus diesen Bausteinen zusammengestellt – passend zu den Teams, die teilnehmen.
Grundlagen für alle
Wie Sprachmodelle funktionieren, was sie können und was nicht, Halluzinationen erkennen, Datenschutz und Urheberrecht im Alltag.
Marketing & Content
Produkt- und Kategorietexte, Kampagnen, Newsletter, SEO-Briefings – in eurer Markensprache und mit Qualitätscheck.
Vertrieb & Angebote
Angebote und Follow-ups formulieren, Gesprächsvorbereitung, Lead-Recherche, CRM-Notizen zusammenfassen.
Kundenservice
Antwortvorlagen, Ticket-Zusammenfassungen, Tonalität, Eskalationsregeln – und wann ein Mensch übernimmt.
Backoffice & Controlling
Dokumente auswerten, Tabellen erklären lassen, Reports vorbereiten, Meeting-Protokolle in Minuten.
Shop & E-Commerce
KI direkt im Shop-Alltag: Produktdaten pflegen, Bilder aufbereiten, Bewertungen auswerten – mit Blick auf Shopware & Co.
So läuft das Training
Ein Tag, vier Schritte, direkt an euren Aufgaben.
Vorbereitung
Kurz-Briefing
Wir klären Teams, Tools und Ziele und sammeln 3–5 echte Aufgaben je Abteilung, an denen wir üben.
Block 1
Grundlagen & Leitplanken
Funktionsweise, Grenzen, Datenschutz und eure Nutzungsregeln – kompakt und ohne Fachchinesisch.
Block 2
Hands-on an euren Aufgaben
Jedes Team arbeitet mit den eigenen Fällen: prompten, prüfen, verbessern, im Alltag verankern.
Ergebnis
Prompt-Bibliothek & Dokumentation
Ihr bekommt eure Prompt-Bibliothek, eine KI-Nutzungsrichtlinie als Vorlage, die Teilnahmebescheinigung plus eine Vorlage für euer Schulungsregister.
Drei Formate, ein Festpreis
Das Honorar rechnen wir bei Beauftragung eines Folgeprojekts an.
Kompakt
Remote, ½ Tag · bis 8 Personen
1.490 €einmalig
- Grundlagen + 1 Abteilungsmodul
- Übungen an euren Aufgaben
- Prompt-Bibliothek
- Teilnahmebescheinigung + Registervorlage
- KI-Nutzungsrichtlinie (Vorlage)
- Empfohlen
Intensiv
Vor Ort, 1 Tag · bis 12 Personen
2.900 €einmalig
- Grundlagen + bis zu 3 Module
- Übungen an euren Aufgaben
- Prompt-Bibliothek
- Teilnahmebescheinigung + Registervorlage
- KI-Nutzungsrichtlinie (Vorlage)
Programm
Mehrere Teams, 3 Termine
auf Anfrage
- Alle Module, Teams in Gruppen
- Train-the-Trainer für interne Multiplikatoren
- Prompt-Bibliothek + Nutzungsrichtlinie
- Teilnahmebescheinigungen + Registervorlage
- Follow-up-Termin nach 4 Wochen
Alle Preise netto zzgl. Reisekosten bei Vor-Ort-Terminen. Folge-Angebote: AI-Readiness-Check, Unternehmens-GPT, Automatisierungs-Workshop.
Für wen ist das Training?
Das KI-Kompetenz-Training passt, wenn ihr KI nicht dem Zufall überlassen wollt.
Händler und Hersteller mit 10 bis 250 Mitarbeitenden, bei denen Marketing, Vertrieb und Service täglich Texte, Angebote und Anfragen bearbeiten.
Geschäftsführungen, die die Pflicht aus Art. 4 sauber dokumentieren und gleichzeitig Produktivität gewinnen wollen.
Teams, in denen KI schon genutzt wird – aber ohne Regeln, Standards und Qualitätskontrolle.
Nicht das Richtige, wenn ihr eine Entwickler-Schulung sucht oder eine zertifizierte Langzeit-Weiterbildung braucht. Dann sagen wir das offen und empfehlen, was besser passt.
Häufige Fragen
Ist KI-Schulung wirklich Pflicht?
Ja. Art. 4 der KI-Verordnung (EU AI Act) gilt seit dem 2. Februar 2025 für alle Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen – auch ChatGPT im Marketing zählt dazu. Die EU-Kommission stuft das als konkrete Handlungspflicht ein. Ein eigenes Bußgeld gibt es nicht, fehlende Schulung kann aber als Organisationsverschulden gewertet werden und andere Verstöße verschärfen. Mehr dazu in unserem Beitrag zur KI-Kennzeichnungspflicht.
Reicht ein Tag für Art. 4?
Die Verordnung schreibt weder Umfang noch Format vor, sondern ein „ausreichendes Maß“ passend zu Rolle und Einsatz. Für Anwender in Marketing, Vertrieb und Service ist ein strukturierter Trainingstag mit Dokumentation ein angemessener Baustein. Für Hochrisiko-Anwendungen braucht es mehr – das klären wir im Briefing. Verantwortlich für das ausreichende Maß bleibt der Arbeitgeber.
Gibt es ein offizielles Zertifikat?
Nein, und das verlangt die Verordnung auch nicht. Die EU-Kommission stellt klar: Externe Zertifizierungen sind nicht nötig, interne Aufzeichnungen über Schulungsmaßnahmen reichen. Ihr bekommt von uns eine Teilnahmebescheinigung mit Inhalten, Dauer und Teilnehmenden sowie eine Vorlage für euer Schulungsregister. Anbieter, die mit „AI-Act-Zertifikat“ werben, versprechen etwas, das es nicht gibt.
Welche Tools schult ihr?
Anbieter-neutral: ChatGPT, Claude, Gemini, Microsoft Copilot sowie die KI-Funktionen in Shopware, HubSpot oder eurem CRM. Wir arbeiten mit den Tools, die ihr habt oder einführen wollt. Die Grundlagen zum Prompt Engineering gelten für alle.
Wie viele Personen können teilnehmen?
Kompakt bis 8, Intensiv bis 12 Personen. Größere Teams teilen wir im Programm-Format in Gruppen auf, damit jede Person selbst übt statt nur zuzuschauen.
Brauchen die Teilnehmenden Vorkenntnisse?
Nein. Wir starten bei null und holen Fortgeschrittene über die Praxisfälle ab. Gemischte Gruppen funktionieren gut, weil jede Abteilung an eigenen Aufgaben arbeitet.
Ist das Training förderfähig?
Über das Qualifizierungschancengesetz der Arbeitsagentur nicht: Dafür müssten Maßnahmen mehr als 120 Stunden umfassen und AZAV-zertifiziert sein. Das Training ist eine betriebliche Weiterbildung und damit eine reguläre Betriebsausgabe.
Was kommt nach dem Training?
Auf Wunsch ein AI-Readiness-Check zur Priorisierung eurer Use Cases, ein Unternehmens-GPT auf eurer Wissensbasis oder der Automatisierungs-Workshop für wiederkehrende Aufgaben. Das Trainingshonorar rechnen wir dann an.