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Shopware 6 – Testumgebung in Docker installieren

Shopware 6 lokal testen – ohne PHP-Setup, ohne Server: Mit Docker und den dockware-Images läuft eine komplette Shopware-6-Testumgebung in wenigen Minuten. Die aktuelle Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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3 Min. LesezeitShopware

Zuletzt aktualisiert im August 2026. Die ursprüngliche Anleitung von 2021 bezog sich auf die damalige Developer Preview (psh.phar) – dieser Weg existiert nicht mehr. Hier ist der heutige, deutlich einfachere Weg.

Sie wollen Shopware 6 ausprobieren, eine neue Version testen oder einem Kunden schnell etwas zeigen – ohne PHP, MySQL und Webserver zu installieren? Dann ist Docker der schnellste Weg: Mit den fertigen dockware-Images läuft eine komplette Shopware-6-Umgebung in wenigen Minuten auf Ihrem Rechner.

Was ist Docker – in einem Absatz

Docker verpackt eine Anwendung samt aller Abhängigkeiten (PHP, Datenbank, Webserver) in ein Image, das als isolierter Container auf Ihrem Rechner läuft. Für unseren Zweck heißt das: Shopware 6 inklusive kompletter Server-Umgebung startet mit einem einzigen Befehl – und lässt sich genauso rückstandslos wieder entfernen. Mehr Hintergrund im Lexikon: Docker in der Entwicklung.

Voraussetzungen

  • macOS / Windows: Docker Desktop installieren (läuft auch auf Apple Silicon).
  • Linux: Docker Engine über die Paketverwaltung.
  • Sonst nichts – kein PHP, keine Datenbank, kein lokaler Webserver.

Schnellstart: Shopware 6 mit einem Befehl

Die Community pflegt mit dockware fertige Shopware-Docker-Images, die alles Nötige enthalten. Für eine Wegwerf-Testumgebung reicht:

1docker run --rm -p 80:80 dockware/play:latest

Nach dem Start erreichen Sie die Storefront unter http://localhost und die Administration unter http://localhost/admin – Zugangsdaten: Benutzer admin, Passwort shopware. Durch --rm wird der Container beim Beenden komplett entfernt – ideal zum schnellen Reinschauen.

Eine bestimmte Shopware-Version testen? Die Version wählen Sie über den Image-Tag nach dem Muster dockware/play:<Shopware-Version> – auf dockware.io sind alle verfügbaren Shopware-Versionen als Tags gelistet, von älteren 6.x-Ständen bis zu den aktuellen 6.7-Releases. So lässt sich etwa ein Update vorab gegen die Zielversion ausprobieren.

Testumgebung behalten statt wegwerfen

Soll die Umgebung Neustarts überleben (z. B. um Plugins oder Konfiguration zu testen), starten Sie den Container benannt und ohne --rm:

1docker run -d --name shopware-test -p 80:80 dockware/play:latest

Anhalten und Fortsetzen geht dann jederzeit mit docker stop shopware-test und docker start shopware-test – Ihre Daten bleiben im Container erhalten. Aufräumen: docker rm -f shopware-test.

Typische Stolpersteine

  • Port 80 ist belegt: Läuft lokal schon ein Webserver, weichen Sie aus – z. B. -p 8080:80, der Shop ist dann unter http://localhost:8080 erreichbar.
  • Erster Start dauert: Beim ersten Aufruf wird das Image (mehrere GB) heruntergeladen – danach starten Container in Sekunden.
  • Träge Performance: Docker Desktop genügend Arbeitsspeicher zuweisen (4 GB+); die Testumgebung ist außerdem kein Maßstab für Produktions-Performance.

Und für echte Entwicklung?

Zum Entwickeln von Plugins und Themes gibt es dockware/dev – gleiche Ein-Befehl-Mechanik, aber mit Entwickler-Werkzeugen wie Xdebug und Zugriff auf den Quellcode. Für langlebige Projekt-Setups setzt Shopware selbst inzwischen auf andere Werkzeuge (etwa Devenv bzw. Docker-basierte Projekt-Templates) – für den schnellen Test und die Update-Probe bleibt dockware aber der unkomplizierteste Einstieg.

Fazit

Eine Shopware-6-Testumgebung ist heute keine Nachmittagsaufgabe mehr, sondern eine Sache von Minuten: Docker installieren, dockware-Container starten, loslegen. Wenn Sie tiefer einsteigen wollen – vom Plugin bis zum kompletten Shop-Projekt: Als Shopware-Agentur unterstützen wir von der Evaluation bis zum Betrieb.

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