REST-API
Eine REST-API ist ein weit verbreiteter Schnittstellen-Stil, der Systeme über standardisierte HTTP-Methoden Daten austauschen lässt – einfach, zustandslos und gut skalierbar.
Was ist eine REST-API?
REST (Representational State Transfer) ist ein Architekturstil für Web-APIs. Daten werden als „Ressourcen“ über klare URLs angesprochen und mit den Standard-HTTP-Methoden bearbeitet: GET (lesen), POST (anlegen), PUT/PATCH (ändern), DELETE (löschen). Weil REST auf den Mechaniken des Webs aufsetzt, ist es einfach, verständlich und überall verfügbar.
Ein zentrales Prinzip ist Zustandslosigkeit: Jede Anfrage trägt alle nötigen Informationen in sich – das macht REST-APIs gut skalierbar.
Relevanz & Funktionsweise
REST ist der De-facto-Standard für die Anbindung von Frontends, Apps und Drittsystemen:
- Ressourcen & Methoden: Vorhersagbare URLs plus HTTP-Verben ergeben eine selbsterklärende Schnittstelle.
- Zustandslos: Keine Sitzungslast auf dem Server – einfacher zu skalieren und zu cachen.
- Breite Unterstützung: Jede Sprache und jedes Tool spricht HTTP – minimale Einstiegshürde.
- Grenze: Bei verschachtelten Daten drohen Over- oder Underfetching – hier punktet GraphQL.
REST vs. GraphQL im Überblick
Kriterium | REST | GraphQL |
|---|---|---|
Endpunkte | viele, ressourcenbasiert | ein einziger |
Datenmenge | fix je Endpunkt (Over-/Underfetching) | Client bestimmt exakt |
Caching | einfach über HTTP | aufwändiger |
Lernkurve | niedrig | höher |
Stärke bei | einfachen, stabilen Schnittstellen | komplexen, verschachtelten Frontends |
SENSUS MEDIA Praxistipp
Wir setzen REST überall dort ein, wo Einfachheit und breite Kompatibilität zählen – etwa bei der Anbindung von ERP, Zahlung oder externen Diensten. In Symfony-Projekten bauen wir REST-Endpunkte versioniert und dokumentiert, damit angebundene Systeme sich auf einen stabilen Vertrag verlassen können. Wo Frontends sehr granulare Daten brauchen, wägen wir bewusst REST gegen GraphQL ab.
Verwandte Begriffe & Leistungen
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