Microservices
Microservices teilen eine Anwendung in kleine, unabhängig betreibbare Dienste auf. Jeder Service lässt sich eigenständig entwickeln, skalieren und austauschen – statt eines großen Monolithen.
Was sind Microservices?
Microservices sind ein Architekturansatz, bei dem eine Anwendung aus vielen kleinen, eigenständigen Diensten besteht – jeder mit einer klaren fachlichen Aufgabe, eigener Datenhaltung und eigenem Release-Zyklus. Sie kommunizieren über APIs miteinander.
Der Gegenpol ist der Monolith, bei dem alles in einer Codebasis steckt. Microservices tauschen dessen Einfachheit gegen Flexibilität und Skalierbarkeit – ein bewusster Handel.
Relevanz & Funktionsweise
Microservices sind kein Selbstzweck, sondern eine Antwort auf Skalierungs- und Teamprobleme:
- Unabhängige Skalierung: Nur den Dienst hochfahren, der Last hat – nicht die ganze Anwendung.
- Getrennte Releases: Teams deployen ihren Service, ohne auf andere zu warten.
- Technologiefreiheit: Jeder Service nutzt das passende Werkzeug, statt eines Kompromisses für alle.
- Der Preis: Verteilte Systeme bringen Komplexität bei Betrieb, Monitoring und Datenkonsistenz – nicht jedes Projekt braucht das.
SENSUS MEDIA Praxistipp
Wir empfehlen Microservices dort, wo sie echte Probleme lösen – etwa als technisches Fundament von Composable Commerce –, und raten kleineren Projekten bewusst davon ab. Wo wir sie einsetzen, halten wir die Service-Grenzen sauber und orchestrieren die Abläufe zwischen den Diensten zuverlässig, unter anderem mit n8n. Verteilte Architektur ohne Betriebsdisziplin schafft mehr Probleme, als sie löst.
Verwandte Begriffe & Leistungen
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