Überzeugende Grafik – wie wichtig ist ein Corporate Design
Ein Corporate Design bzw. die Grafische Entwicklungen sind so individuell wie das Unternehmen selbst, im besten Fall kann eine Vorlage eine Idee für einen bestimmten Umsetzungsweg finden helfen. Die…
Ein Corporate Design bzw. die Grafische Entwicklungen sind so individuell wie das Unternehmen selbst, im besten Fall kann eine Vorlage eine Idee für einen bestimmten Umsetzungsweg finden helfen. Die Entwicklung von wirklich überzeugenden Grafiken funktioniert aber jedenfalls anders als durch das Anpassen von Vorlagen.
Die Grundidee für die grafische Gestaltung finden
Das Grundgerüst für die grafische Gestaltung stellen bei Unternehmensgrafiken genau zwei Dinge dar: einerseits eine besondere, markt- und markenwirksame, individuelle Eigenschaft und andererseits der Gegenstand des Unternehmens. Aus diesen beiden Dingen gilt es, eins zu machen – nämlich eine grafische Gestaltung. Hier ist sorgsame Überlegung angebracht – vor allem, welche besondere Unternehmenseigenschaft man wirklich öffentlichkeitswirksam zukünftig überall präsentiert. Das kann die besondere Dynamik des Unternehmens sein, oder die besondere Kundennähe. Vielleicht auch der Anspruch, wirklich alles zu führen, was in der Branche Bedeutung hat. Und ein bisschen sollte die grafische Gestaltung am Ende dann auch noch mit dem Unternehmensnamen harmonieren. Insgesamt steht man hier also vor einer oft nicht geringen Herausforderung, auch an die eigene Kreativität.Es ist aber eine Herausforderung, die in jedem Fall durchaus zu bewältigen ist.
Farben und Formen
Gerade Logos sollten, um wirklich wirksam zu sein, auf eine möglichst einfache Formensprache setzen. Farbe und Form haben die entscheidende Bedeutung bei der Logo-Grafik. Dafür sollte man vor allem von geometrischen Grundformen ausgehen, detaillierte bildliche Gestaltungen sind für weitaus die meisten Logos ungeeignet. Vorsicht hier, wenn Buchstabenformen als Logo-Grafik verwendet werden: Auch Buchstaben bestehen aus geometrischen Formen, die allesamt eine unterschiedliche Wirkung haben. Ein “G” wirkt optisch ganz anders als ein “T” – und oft passt die Grundaussage dieser Form nicht zum Logo. Wer Ordnung, Transparenz und Geordnetheit in den Vordergrund rücken will, ist hier mit dem “T” gut bedient – während die Aussage mit einem “G” nicht stimmig wäre. Solche Fehler sind weit verbreitet. Auch die Farbwirkung ist entscheidend: ein knallig rotes “G” hat eine völlig andere Aussage – und damit Wirkung – als eines in zartem Nachtblau. Als Nicht-Grafiker sollte man sich hier am besten auf sein intuitives Gefühl verlassen, in der Regel trifft das meist ziemlich gut, auch wenn man nicht unbedingt eine Erklärung für die Wirkung einer bestimmten Grafik hat. Die kann ein guter Grafiker dann unter Umständen aber nachliefern.
Einfachheit ist Trumpf
Ein Text ist dann perfekt – wenn man nichts mehr weglassen kann. Diese für Schriftsteller und Journalisten altbekannte Weisheit gilt auch in der grafischen Branche. Gerade Logos leben von Einfachheit, wenn es um ihre Überzeugungskraft geht. Weniger ist hier nicht mehr – sondern schlicht besser. Überladene grafische Gestaltungen sind typische Anfängerfehler. Es geht darum, mit der gesamten grafischen Gestaltung eine einzelne Eigenschaft auf den Punkt zu bringen. Mehr geht auch nicht. Und mehr ist auch nicht nötig. Kunstvolle florale Elemente lassen sich auch durch eine einzelne Ranke ersetzen – wenn sie richtig gezeichnet ist. Dafür muss man aber oft selbst Hand anlegen – Cliparts helfen hier eben oft nicht wirklich weiter.
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